road trip new england

tag 2, 6.11. – the future president of our great country, please welcome: senator john edwards!

November 8, 2007 · Kommentar schreiben

also hinein in die south church. viele fleissige helfer verteilen buttons und heftchen – wahlkampf wie aus buechern. tolle inszenierung. und vor allem wirklich interessierte menschen. es hat sich ziemlich herumgesprochen , dass ein deutscher da ist und alle fragen mich, wie es um die usa im ausland stehe. und alle sind sich einig: schlecht. bush hat alles in den abgrund gerissen.

dann galt es platz zu nehmen und der parteitag in klein nahm seinen lauf. und auf einmal war er da: der traum jeder amerikanischen schwiegermutter. sauber, strahlend, viel zu perfekt. aber sie lieben ihn. 20 minuten programmatischer rede folgt eine wirklich interessante fragestunde mit vielen einblicken in die amerikanische seele.

topthemen:

1. heathcare ( ich bin uebrigens seit diesem tag offizieller „health care voter“. das maedel hat nicht ganz verstanden, dass munich, germany, nicht in ihrem wahlbezirk liegt. seis drum.

2. irak – immer und immer wieder. alle wollen raus, bush bliebt drin. zumindest in dieser veranstaltung gab es nur vernuenftige ansichten zum thema.

3. wirtschaftskkorruption etc., die grossen gegen den aussterbenden mittelstand etc.

kein wirklich ueberraschendes thema dabei. aber ein smartes kerlchen der john edwards. und ein profi. global warming bekaempft er auch noch nebenbei. meine stimer hat er – allein fuer den sauberen auftritt.

nachher war ich noch ein stueck pizza essen und habe leute aus der kirche wieder getroffen und ein wenig gequatscht. ehepaar mit zwei kleinen kindern. sie schienen wirklich besorgt um die zukunft ihres landes und reichlich beschaemt ueber ihren auftritt auf der buehne der weltpolitik. das laesst doch hoffen.


john edwards homepage

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tag 2, 6.11. – gloucester, rockport, halibut state park und portsmouth

November 8, 2007 · Kommentar schreiben

ein wenig geraedert von der anreise geht es weiter auf der 1 bzw. 1a richtung norden. gloucester ist der erste stop. hier trank george clooney in „der sturm“ sein bierchen in der hafen spelunke. und die stadt ist maechtig stolz darauf. eine nette stadt mit rauhem charme. die vielen fischfabriken und der hafen schaffen besonders fuer die nase ein besonderes erlebnis. aber so soll es ja auch sein. hafenrundgang, einen abstecher in die stadt und weiter gehts auf die 1a north.

auf dem weg zum halibut state park nehme ich noch rockport mit. die stadt selber und der weg dorthin: new england wie gemalt und wie es sich ein jeder besucher vorstellt und wuenscht. es geht mir gut. das wetter schlaegt allerdings einw enig um und es beginnt ungemuetlich zu nieseln. also weiter zum state park. dort den grossen trail gelaufen und ein wenig echte seeluft geatmet. bilder folgen. war sehr entpsannend und danach ging es dann weiter richtung portsmouth, dem heutigen ziel.

portsmouth ist eine wirklich nette kleine stadt. nach dem check inn im motel rundgang durch die city mit wirklich netten geschaeften und cafes. gucken, schauen, cafe trinken. ein runder abschluss.

doch eine sache macht den halt hier besonders. in new hampshire sind wahlen und somit stehen an jeder ecke freiwillige die ihren favoriten unterstuetzen. ich habe schon in gloucester stark mit dem mr. destino, dem hoffentlich zukuenftigen buergermeister der stadt sympatisiert anchdem ich bei einem cafe intensiv sein programm gelesen habe. er ist der richtige mann fuer die stadt und wird die interessend er kleinen leute und fischer vetreten – da bin ich fest von ueberzeugt. und bitte sehr: der mann heisst detsino – ein klares zeichen.

doch zurueck nach portsmouth. hier waren vor allen dingen die unterstuetzer von john edwards unterwegs, anwaerter auf das presidentenamt der usa. und wie es der zufall so wollte war er an jenem abend zu einer rede und fragestunde in der stadt. und ich wurde von allen herzlich eingeladen teilzunehmen. details dazu gesondert. es war wirklich spannend.

danach gings ins hotel und aufs laufband. ich muss gegen den baconator kaempfen.

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tag 1, 5.11. – ankunft in boston, salem

November 8, 2007 · Kommentar schreiben

morgens um 10:40 ging der flug nach paris, dort umsteigen richtung boston. alle fluege puenktlich, recht entspannte reise in gesellschaft netter franzoesischer stewardessen. dann passkontrolle am logan airport. eine merkwuerdige fragestunde: kennen sie jemanden in den usa? ja. besuchen sie sie? nein. nein? warum nicht? moegen die leute sie nicht? haben sie sich gestritten? und so weiter geht es dann noch eine vieterlstunde. und das bei jedem einzelnen passagier aus einem jumbo jet. und nicht nur aus unserem. wunderbar. rasu nach dem ok vom officer und ab zu hertz. auch hier klappt alles reibungslos. nein, danke, kein upgrade, kein gelaendewagen etc, danke. und da steht er: ein chevy coral – der stolz amerikanischer autobauer. in schneeweiss. stellt sich aber als vollkommen zweckdienlich heraus der weisse blitz. bequem, neu und auch ein paar ps unter der haube. abfahrt richtung 1 north.

es geht nach salem, hier soll die erste nacht verbracht werden. fahrt ist entspannt, keine 20 meilen. einchecken im clippership inn und ab in die stadt. hat leider wenig verhextes. und der flug tut sein uebriges zur guten laune bei. salem pflegt sein mystery-image – wirkt aber nicht wirklich. mittlerweile ist es stockdunkel und kalt. nach einem kleinen snack gehts um 20.00 uhr ins bett.

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